Projekt "X-Ray Hydra"

Projekt "X-Ray Hydra"

Nach 2-jähriger Reise und einjähriger Komposition präsentiert Volkmar Studtrucker neun Musikstücke.

Ein binäres Sternensystem im Sternbild Hydra sandte starke Röntgenstrahlen ab, die nach einer 200 jährigen Reise vom Chandra X-Ray Observatorium der NASA aufgenommen wurden.

Wanda Diez Merced, eine blinde Wissenschaftlerin, die am Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik arbeitet, konvertierte mit dem Computerprogramm „xSonify“ die Röntgenstrahlen in eine Tonreihe. Gerhard Sonnert vom selben Institut hatte die Idee, diese hörbar gemachten Röntgenstrahlen in Musik umzusetzten und stellte diese Idee dem Komponisten Volkmar Studtrucker vor.

In den Jahren 2011 und 2012 komponierte  Studtrucker neun Musikstücke mit den "klingenden Röntgenstrahlen“: Zunächst wurden geeignete Passagen aus der endlosen Folge der fremdartigen Tonreihe ausgewählt. In einem zweiten Schritt wurden die Passagen in einen musikalischen Kontext integriert, harmonische Strukturen und eine passende musikalische Form gefunden, so dass eine Plattform geschaffen wurde für einen musikalischen Ausdruck in Stilrichtungen der Klassik und des Jazz. Beim dritten und letzten Schritt galt es, die Kompositionen im Trio mit Volkmar Studtrucker (Klavier), Gerhard Sonnert (Bass) und Hans Peter Albrecht (Schlagzeug) zu spielen und aufzunehmen.

Hier können Sie Hörbeispiele dieser Kompositionen anhören, wie auch die originalen Passagen, die zum Ausgangspunkt der jeweiligen Komposition wurden.

Wenn Sie zuerst das Original hören, dann die Komposition und wieder das Original, kann sich ihre Wahrnehmung dahin gehend geändert haben, dass Sie das Original, das zunächst möglicherweise keinen musikalischen Sinn zu haben schien, nun als Melodie hören.

Information

Für mehr Informationen über das Projekt, besuchen Sie die Seite der Harvard-Smithsonian Center für Astrophysik.

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